Kompositionswettbewerb: Teilnehmer aus 14 Ländern

Update 2.9.: Der Wettbewerb (siehe weiter unten) ist geschlossen. Ada Witczyk teilt in ihrem Blog mit, dass es über 30 Einsendungen aus 14 Ländern gegeben hat. „Die freundlichen Worte und liebenswürdigen Kommentare, die mich während der letzten zwei Monate erreicht haben, gaben mir tatsächlich die Energie, weiter zu arbeiten“, schreibt sie. „Ich hoffe, Ihr fühlt Euch auch als eine große, musikalische Familie, die etwas Einzigartiges erreicht hat und dass gerade Musik in schwierigen Zeiten beweist, dass sie das Beste aus den Menschen herausholt“.
Im Lauf des Septembers will die Musikerin nun gemeinsam mit Partnern die Ergebnisse prüfen und drei Gewinner auswählen, die Entscheidung wird am 6. Oktober auf ihrem Instagram-Profil bekannt gegeben.


Wer sich im Internet auf Instagram bewegt, findet sie irgendwann: Ada Witczyk. Bei ihr liest oder hört man weniger (auch nützliche) Tipps, wie spezielle Geigentechniken auf dem Instrument geübt werden können. Die polnisch-englische Geigerin, sowohl Barockviolinistin als auch auf dem modernen Instrument aktiv, stellt Bücher vor, die mit ihrem Instrument zu tun haben, sie geht raus und zeigt ein großer Streetart-Projekt, das historische mit modernen Kunst kombiniert.

Interessant ist aber etwas anderes, und es lohnt sich, verbreitet zu werden. Bis Anfang September läuft ein Kompositionswettbewerb für neue Musik auf der Barockvioline und dem Cembalo. Schon jetzt, schreibt sie in einer Mail, gibt es Arbeiten aus den USA, Peru, Mexiko und Israel. „Wir arbeiten hart, mehr Aufmerksamkeit und Partner zu gewinnen, damit wir die Pandemie mit positiver Kreativität bekämpfen können“, berichtet sie.

Neuerdings existiert auf YouTube ein hochprofessionelles, sogar mit Augenzwinkern gemachtes Video. Witczyk hat auf Ihrer Website weitere Informationen bereit gestellt, auch ein Crowdfunding wurde ins Leben gerufen, um das Projekt zu finanzieren. Eine tolle Idee, die Verbreitung verdient.