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Kommt nur alle rein!

Ja, die Tür steht offen! Für Dich, für sie, für ihn, Zwei- und Vierbeiner, alle! Wieso haben wir überhaupt eine Haustür? Braucht doch keiner! Sowieso nicht! Völlig überflüssig! Steht den armen Bauarbeitern, die im Hochhaus bosseln, nur im Weg! Könnte ja Mühe machen, oder was?!


Sommersonntag im April

Manchmal überlege ich, wie meine „langen Anläufe“ entstehen: Bis ich mich auf das nächste Thema einlasse, können gefühlte Stunden vergehen. Heute noch was schreiben? Ich schmeiße Pläne um, fasse sie neu, fange von vorn an. Der Kopf muss ausgelüftet sein, es ist viel zu warm, morgen ist auch noch ein Tag, Sonntagsarbeit hat keinen Segen.



Billstedter Notizen: Toleranz ist Arbeit

Der Mann steht mit breiten Beinen und Gitarre vor dem Bauch, ein Akkord erklingt, viel mehr Musik kommt nicht mehr. Seine Haare sind lang, der Anorak speckig, seine musikalischen Fähigkeiten begrenzt. Ab und zu taucht er hier auf dem Billstedter Bahnhof auf und versucht wohl, ein paar Cent zu verdienen. Heute schreit er: Was er sagt, ist eher schlüpfriger Natur, von „Nutten“ und „Ficken“ ist die Rede. Soll man ihn gewähren lassen? Gehört er zum Grundgeräusch der Großstadt? Beim Bäcker sitzt eine Frau und raucht ungerührt ihr Zigarillo, die Leute steigen aus ihren Bussen aus und eilen weiter zur U-Bahn,…


Billstedter Notizen: Nachbarschaft in der Großstadt

Draußen vor dem Haus spricht mich ein Nachbar an: Ob ich wisse, was mit B. sei. Nein, antworte ich. Er öffne nicht, wenn man klingele, das sei ungewöhnlich, Nachbar P. hat den Notruf gewählt, ob das richtig sei. Auf jeden Fall, sage ich: Und schon kommt eine Streife und ein Transporter der Feuerwehr. Der Hausmeister hat keinen Schlüssel, also öffnet die Feuerwehr die Wohnungstür, was ein paar Augenblicke dauert. Dann gehen sie hinein, banges Warten. Schließlich ruft eine Polizistin von oben herunter, B. atme noch. Erleichterung, er lebt, nun kann ihm geholfen werden, ein paar Augenblicke später eilt ein Rettungswagen…


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Das ist er

Hier ein paar kurze Daten über eine lange Reise: geboren 1962 in Ludwigslust bis November 1976 in Schwerin Umsiedlung nach München Gymnasium; Germanistik, Philosophie & Politik an der LMU studiert, Abschluss M.A. zusammen mit Freunden wird der „styx“ gegründet, eine Monatszeitschrift für Politik, Literatur und Kultur seit September 1990 in Dresden Lokal- und Kulturjournalist, kurzer Ausflug in die Verwaltung, Polizei- und Gerichtsreporter, Aufbau der Stadtteilberichterstattung bei der Sächsischen Zeitung; Heirat und erstes Kind seit 1994 in Bautzen Fester Freier bei der SZ, „SZ-Lokalreport zum Wochenende“, Kultur-, Polizei-, Wirtschafts-, und Kirchenthemen, das zweite Kind wird geboren seit 1998 in Freiburg beim…



Zehn Jahre und kein bisschen leise

Mit einem schönen Fest, anschließendem Konzert und einem absolut würdigen Festgottesdienst feierte die Hamburger Kinder- und Jugendkantorei St. Petri/St. Katharinen jetzt ihren zehnten Geburtstag. Zur gelungenen Festzeitung habe ich ein paar Bilder beigesteuert und genieße immer wieder diesen erstaunlichen Chorklang. Auf die nächsten zehn Jahre (mindestens).