Gute Idee: „creative positivity“

Wer sich im Internet auf Instagram bewegt, findet sie irgendwann: Ada Witczyk. Bei ihr liest oder hört man weniger (auch nützliche) Tipps, wie spezielle Geigentechniken auf dem Instrument geübt werden können. Die polnisch-englische Geigerin, sowohl Barockviolinistin als auch auf dem modernen Instrument aktiv, stellt Bücher vor, die mit ihrem Instrument zu tun haben, sie geht raus und zeigt ein großer Streetart-Projekt, das historische mit modernen Kunst kombiniert. Interessant ist aber etwas anderes, und es lohnt sich, verbreitet zu werden. Bis Anfang September läuft ein Kompositionswettbewerb für neue Musik auf der Barockvioline und dem Cembalo. Schon jetzt, schreibt sie in einer…

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Was für Überraschungen….

Dass die Leute von NPR für Überraschungen gut sind, wusste ich schon. Meine war heute Alicia Keys mit ihrem NPR-Tiny-Desk-Konzert. Wundervoll, unbedingt hörenswert. So tolle Musik, dazu ironisch-intelligente Moderationen einer hochinteressanten Persönlichkeit, so was gefällt mir sehr. Ach ja: Wynton Marsalis und seine Männer vom Jefferson Lincoln Center Jazz Orchestra JLCO sind auch noch da. Sie haben ihr 25. Jubiläum des Highscool-Jazzband-Wettbewerbs „Essentially Ellington“ online ausgetragen, und die Mädchen/Jungs von meiner anderen Lieblingstruppe, San Andreu Jazzband um Joan Chamorro, hat mehrere lobende Erwähnungen mitgenommen. Aus der Band „heraus gewachsen“ ist das New Quartet, das offensichtlich kurz vor der ersten Live-CD…


Neue Serie auf Instagram

neue Serie: zeige jeden Tag ein Bild Ich fange einfach mal an: Zeige jeden Tag ein Bild. So heißt die neue Serie auf Instagram. Vielleicht wird ja sogar ein Hashtag daraus, so mit der Zeit. Wer macht mit?


Müssten wir nicht ganz anders reden und handeln?

An diesem Blick konnte ich heute nicht vorbei gehen Haben die deutsche Cocid-19-Debatte und das amerikanische George-Floyd -Verbrechen etwas miteinander zu tun? Und wenn ja: Was ist zu tun? Ich glaube: Beide Themen haben gemeinsam, dass Menschen die Selbstbestimmung entzogen, dass gern mit vereinfachten „Argumenten“ gehandelt und am Ende doch wieder die Gewalt „entscheiden“ wird. Daran haben wir Medienleute, von denen immer noch zu viele auf die schnelle, schlechte Nachricht anstatt auf die beharrliche Recherche setzen, auch Anteil. (Ausnahme ist vielleicht die New York Times, die Kollegen haben den Hergang der Ereignisse aus existierendem Videomaterial rekonstruiert, und das Blut gefriert…