Frank Berno Timm

Wortklauberei

Wer Kindern beim Großwerden zuschauen durfte, weiß, dass diese wundersamen Wesen zunächst beharrlich schweigen, dann, je nach Laune, lange Arien nonverbalen Plapperns aufführen, inzwischen längst jedes Wort der Eltern verstehen und schließlich, irgendwann, ins Stadium der Einwort-Sätze eintreten: „Paybackkarte?“ Stimmt, das ist was anderes, auch weniger poetisch als der Aufschrei des kleinen Filius am sonntäglichen Kaffeetisch, mit dem das Erscheinen eines gefiederten Zweibeiners am Küchenfenster bejubelt wurde: „Kassenbon?“ Äh: Einkaufstäglich werden mir an der Kasse meines Lebensmittelhökers solche Sätze um die Ohren gehauen, nachdem ich mich gerade von dem enervierenden, grottenschlechten „Rundfunk“ des Betreibers erholt habe; der, in einem wirklich…


Kommt nur alle rein!

Ja, die Tür steht offen! Für Dich, für sie, für ihn, Zwei- und Vierbeiner, alle! Wieso haben wir überhaupt eine Haustür? Braucht doch keiner! Sowieso nicht! Völlig überflüssig! Steht den armen Bauarbeitern, die im Hochhaus bosseln, nur im Weg! Könnte ja Mühe machen, oder was?!



Unterwegs

Hier eine kurze Bildnotiz aus der benachbarten Hansestadt.